Förderung von Photovoltaik-Anlagen
In der Schweiz wird das Engagement für sauberen Strom finanziell unterstützt. Der Bund fördert alternative Energien, indem er die saubere Energie zu festgelegten Konditionen abkauft…
Die Ziele des Bundes
Unter dem Namen «Energiestrategie 2050» erarbeitet das Bundesamt für Energie (BFE) unter Doris Leuthard momentan ein Massnahmenpaket zur Erreichung der darin gesteckten Ziele.
Die wichtigsten Bausteine:
1. Energie-Effizienz
2. Erneuerbare Energien
» Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien soll bis ins Jahr 2050 um 22.6 TWh erhöht werden
» Erhöhung der Fördermittel der Kostendeckenden Einspeisevergütung KEV
» Vereinfachung der Bewilligungsverfahren
» …
3. Energie-Abgabe
4. Fossile Kraftwerke
Mehr Infos zum Thema Energiestrategie 2050 finden Sie im Faktenblatt des BFE vom April 2012 [pdf]
Kostendeckende Einspeisevergütung KEV
Die KEV ist ein griffiges Instrument zur gezielten und kontrollierten Förderung von erneuerbaren Energien. Momentan sind die vorhandenen Gelder für Photovoltaik-Anlagen sehr beschränkt. Im März 2012 befinden sich über 12’000 Anlagen auf der Warteliste.
Der Fachverband swissolar macht sich deshalb stark für das “Entfernen” dieses Kostendeckels bei der KEV.
Alternativ zum Modell KEV kann der von der Sonne produzierte Strom auch an Solarstrom-Börsen gehandelt oder an regionale Solar-Vereine verkauft werden (Beispiel Verein Aargauer Naturstrom).
BLANKE solar unterstützt seine Kunden gerne beim Verkauf des eigenen Solarstromes.
Mehr Infos zur KEV beim Bundesamt für Energie…
Was bringen die Subventionen?
Die Förderprogramme von Bund und Kantonen dienen als Anstoss für den Einsatz von neuen und emmissionsarmen Technologien. Der Anteil an Strom aus neuen erneuerbaren Energien soll bis 2030 auf ungefähr 10% (heute 2%) des gesamten Stromverbrauchs in der Schweiz ansteigen. Dies “war” das Ziel im Jahr 2007!
Der Verband der schweizerischen Solarwirtschaft swissolar möchte den Anteil Solarstrom im gleichen Zeitraum auf 25% erhöhen. Durch den Ausstieg aus der Atomenergie ist dies auch wichtig und mit entsprechenden Anstrengungen auch realistisch.
Einerseits tragen diese Ziele zur Senkung der CO2-Emmissionen bei, zu welchen sich die Schweiz verpflichtet hat.
Andererseits schaffen diese Anreize auch neue Arbeitsplätze und generieren neue Märkte. Dass sich diese Investitionen lohnen können zeigt das Beispiel Deutschland:
Gemäss dem deutschen Bundesverband Solarwirtschaft waren im Jahr 2008 die Steuereinnahmen in Deutschland aus der Photovoltaik-Industrie höher als die Solar-Förderung…
Dass momentan ein für die europäische Solarindustrie schmerzhafter Konsolidierungsprozess stattfindet ist ein logischer Mechanismus des freien Marktes aufgrund sinkender Modul-Preise. Für den engültigen Durchbruch der Technolgie kann dieser internationale Preiskampf nur von Vorteil sein.


